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Lawinenskala

In den letzten zwei Jahren passierten immer wieder schlimme Lawinenunglücke in den Alpen. Sorglosigkeit und Leichtsinn waren meistens der Grund. Bevor man sich also den ultimativen Kick im Neuschnee abseits der gesicherten Pisten holt, sollte man lieber zweimal nachdenken, bevor man die Piste verlässt!
Das Problem ist, dass die Lawinengefahr immer unsichtbar ist!!!
Informieren kann man sich vorher an der Talstation oder über Telefon bei den regionalen Lawinenwarndiensten über die vorherrschende Lawinenwarnstufe.
Die meisten Unfälle passieren übrigens schon bei Lawinenwarnstufe 3!!!

Die Lawinenskala ist in allen Alpenländern einheitlich.
Sie gliedert sich in fünf Stufen:

  • Stufe 1: "Gering", allgemein sichere Tourenverhältnisse.
  • Stufe 2: "Mäßig", unter Berücksichtigung lokaler Gefahrenstellen (z.B. nordseitige Mulden und Windschattenhänge) günstige Tourenverhältnisse.
  • Stufe 3: "Erheblich", Skitouren erfordern lawinenkundliches Beurteilungsvermögen; die Tourenmöglichkeiten sind eingeschränkt.
  • Stufe 4: "Groß", Skitouren erfordern großes lawinenkundliches Beurteilungsvermögen; die Tourenmöglichkeiten sind stark eingeschränkt.
  • Stufe 5: "Sehr groß", Skitouren sind allgemein nicht möglich.