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Skiwanderung im Frühjahr 2000 nach Norwegen (10 Tage)

Sieben Göttinger Skizünftler(innen) zogen aus, den Schnee kennen zu lernen...

Das sollte eine Reise werden! So viel Ausrüstung, so große Rucksäcke und das alles selber schleppen? Dazu auch noch aufs Eleganteste mit norwegischen Tourenskiern (Country Cross mit Stahlkante und Steigfellen) fortbewegen?

Und doch, es war genauso wie zuhause besprochen. Wir fuhren bei frühlingshaftem Sonnenschein zurück in den ungemütlichen Winter nach Norden in die Rondane Berge Südnorwegens.
Dort fanden wir denn auch strahlenden Sonnenschein vor, allerdings mit nächtlichen Tiefsttemperaturen von - 10 °C. Wir zogen mit unseren prall gefüllten Rucksäcken von bewirtschafteter zur Selbstversorger-Hütte, überquerten die Fjelle, fuhren hin und wieder steile Abfahrten und machten einige zusätzliche Abstecher, so dass alle, außer "Zorro Ingrid", wirklich genug kriegen konnten von der weiten weißen Traumlandschaft.

Skiwanderung 2000

Traumhaft tief und manchmal zeitig erreichte uns auch der verdiente Schlaf, zum Ärger unternehmungslustigerer Teilnehmerinnen.
Große Ereignisse wie z.B. einen Schneesturm mit rasant schlechter werdender Sicht erlebten wir bereits gleich zum Einstieg. Zum Glück war die Hütte bald erreicht. Auch die ungeübten Fahrer(innen) kamen gut zurecht, wenn auch die Abfahrten häufig kopfüber im Schnee steckend endeten, zum Vergnügen der restlichen Truppe.

Wir hatten viel Spaß - und es war nicht nur anstrengend-, so folgten wir auf dem Rückweg u.a. den Spuren Nansens und Ammundsens im Fram-Museum in Oslo.
Schließlich schipperten wir über Nacht zurück nach Dänemark, passierten den überaus spannenden Elbtunnel und kamen um viele Erfahrungen (Erschöpfung, Entspannung nach zurückgelegter Strecke, Ekel vor einfachem Plumpsklo, Wasser kochen mit Schnee, Schneetreppenbauen) reicher in Göttingen an.

Sigrid Meiners