Mixed-Volleyballturnier des MTV Hedemünden in Gimte am 06.09.2008

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Recht früh hatten wir dieses Mal eine Mannschaft zusammen, aber leider eben nur genau die sechs erforderlichen Mitspieler. So war es dann auch nur noch wenige Tage bis zum Turnier, als Brigitte mich anrief, und wegen eines beim Wandern verletzten Fußes Ihre Teilnahme in Frage stellen musste. Eine hektische und nicht von Erfolg gekrönte Suche nach Ersatz begann. Schließlich war also bis kurz vor Abfahrt am Samstagmorgen nicht klar, ob wir mit einer kompletten Mannschaft würden antreten können. Große Erleichterung und Freude machte sich breit, als Brigitte dann erschien - noch nicht voll auskuriert, aber bereit, es zumindest zu versuchen. Es ist zwar nie ein Problem, bei einem Turnier sich Mitspieler auszuleihen, schöner ist es jedoch, mit einer kompletten Mannschaft antreten zu können!

Es traten insgesamt neun Mannschaften an, so dass in der Vorrunde in einer Vierer- und einer Fünfergruppe je 2 Sätze bis 25 Punkte gespielt werden sollten. Wir waren in der der Fünfergruppe gelandet - und in was für einer!
Das erste Spiel gegen Weende war im ersten Satz ein Fiasko: Wir erreichten nicht einmal zehn Punkte! Auch der zweite Satz ging deutlich verloren. Man erinnert sich: Die Weender hatten erst vor Kurzem den Weltrekord im Dauervolleyball gebrochen. Die spielten - im wahrsten Sinnen des Wortes - in einer anderen Liga.
Andersherum das zweite Spiel gegen die Youngsters aus Hedemünden, eine Jugendmannschaft ohne rechte Spielerfahrung. Trotzdem taten wir uns im ersten Satz noch recht schwer und siegten erst im Endpurt mit 25:18. Der zweite Satz ging dafür deutlich an uns.
Die beiden letzten Spiele gegen Grone (hier gab's ein Wiedersehen mit Freddy!) und die Nichtskönner (haha!) waren ähnlich schwierig wie gegen Weende und gingen ebenfalls verloren, trotzdem wir alles gaben.
So belegten wir also in der Vorrunde den vierten Platz in unserer Fünfergruppe.

Nun sollte noch ein Spiel "über Kreuz" gespielt werden, bevor dann um die Platzierung gekämpft werden würde. In unserem Fall spielten wir also gegen den Drittplatzierten der Vierergruppe, Witzenhausen. Aus Zeitgründen sollten zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte gespielt werden. Der erste Satz ging nach anfänglich gutem Spiel doch noch verloren, den zweiten Satz entschieden wir aber für uns. Der dritte Satz sollte die Entscheidung bringen und es wurde auf beiden Seiten erbittert gekämpft. Mit zwei Punkten Unterschied siegten wir schließlich und konnten somit um Platz fünf spielen.
Der Tag endete wie er begann - gegen Weende! Wir nahmen's locker und brachten die Weender doch tatsächlich im ersten Satz in arge Bedrängnis, verloren dann aber doch noch 13:15. Den zweiten Satz - wir waren von den anstrengenden Spielen schon arg erschöpft, der Gegner aber sicherlich nicht minder - verloren wir dann ebenfalls, so dass wir uns mit dem sechsten Platz begnügen mussten.

Fazit: Bis auf kleinere Schwächen in Abwehr und Angriff haben wir gut gekämpft. Besonders sei hier Brigitte erwähnt, die bis zum Schluss durchgehalten hat! Wir haben erstmals auf einem Turnier mit festen Stellern von der 2 gespielt, allerdings noch mit vorgezogener 6. Insgesamt lässt sich sagen, dass diese Aufstellung mehr Dynamik ins Spiel bringt. Anzumerken wäre allerdings, dass wir im Nachhinein trotzdem das Gefühl hatten, im jeweils ersten Satz eines Spiels noch nicht voll "da" zu sein: Der zweite Satz lief für uns fast immer besser.
Insgesamt war dies ein Turnier, bei dem hart gekämpft wurde - insbesondere bei gleichwertigen Gegnern wurde es doch auch mal recht emotional. Nichtsdestotrotz war's ein schönes Turnier mit sehr guter Verpflegung, das sicherlich allen Spaß gemacht hat.

Hartmut Mäcker