8. Volleyball-Mixed-Turnier des TuS Schededörfer 04 e.V. in Gimte am 30.03.2008

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Für dieses Turnier hatten sich anfänglich sieben Herren gemeldet, von denen dann immerhin noch fünf übrig blieben, nur bei den Frauen haperte es wieder gewaltig! Im Prinzip hatte nur Brigitte fest zugesagt. Ninas Teilnahme war von Anfang an mit einem großen Fragezeichen versehen. Alle anderen Frauen waren beruflich oder anderweitig unabkömmlich oder schlichtweg nicht erreichbar. Letztendlich konnte Hansi aber noch zwei Kolleginnen "abkommandieren", gegen die wir auch schon vier Wochen zuvor gespielt hatten. (Wir erinnern uns: Wir hatten "Sparringspartner" für die Volleyballmannschaft der Göttinger Polizei gespielt - was nicht heißen soll, dass wir nur "Opfer" waren. Aber immerhin hat die Mannschaft dann auch den Pokal geholt!) Ganz fair war's vielleicht nicht, da die beiden Claudias Ligaspielerinnen sind, aber es war die einzige Möglichkeit, mit einer vollständigen Mannschaft anzutreten.Durch das Grüne Auto, das der Verein seit kurzem für solche Vereinsveranstaltungen anmieten kann, konnte die Anfahrt gemeinsam erfolgen. Die Halle war wieder einmal überfüllt: 16 Mannschaften waren angemeldet, so dass zwei 5er-Gruppen und eine 6er-Gruppe, in der wir landeten, gebildet wurden. In der Vorrunde sollten zwei Sätze bis 25 (bzw. 18 in der 6er-Gruppe) gespielt werden. Später mussten die Sätze in der 6er-Gruppe aus Zeitgründen sogar noch auf 15 gekürzt werden.

In der Endrunde sollten dann noch einmal die Gleichplatzierten gegeneinander antreten.

Auch unsere Herberhäuser Freunde waren da und hatten ein ähnliches "Frauenproblem". Immerhin waren zwar mit Steffi und Marie zwei vereinseigene Frauen mitgekommen, aber Marie ging es zunächst ziemlich miserabel. Dies sollte sich aber noch im Verlauf des Turniers bessern - auch ohne Lutz' "allumfassende Wanderapotheke"...

Das Wetter an diesem Tag spielte mit; es war warm und sonnig, so dass die (z.T. recht langen Pausen) in der Sonne genossen werden konnten. Draußen war ein Grill aufgestellt worden und auf dem Rasenplatz wurde Fußball gespielt, so dass zu den vielen Volleyballspielern sich auch noch eine Menge Zuschauer gesellten.

Das erste Spiel gegen Settmarshausen war ein gelungener Anfang: In einem "Trainingsspiel" gewannen wir beide Sätze haushoch und sicherten uns damit die ersten drei Punkte.
Das zweite Spiel gegen den MTV Hedemünden verloren wir trotz "Bestaufstellung" denkbar knapp mit einem bzw. zwei Punkten Unterschied. Das hätte auch anders ausgehen können!
Gegen das Blaue Wunder 2 aus Landwehrhagen spielten wir unentschieden.
Danach ging's gegen Obernjesa. Überraschenderweise gewannen wir hier beide Sätze, den zweiten sogar recht deutlich!
Gegen die Gastgeber, hier die Schmetterlinge 2, erspielten wir dann noch ein Unentschieden.
Da Hedemünden alle Spiele der Vorrunde gewonnen hatte, hätte so wahrscheinlich selbst ein Sieg gegen Hedemünden uns nicht zum Gruppensieg verhelfen können, aber immerhin spielten wir dann als Gruppenzweite um Platz 4! Damit hatte sich Lutz' Wunsch, mindestens Platz 6 zu erreichen, bereits erfüllt!

Da die Zeit mittlerweile doch recht fortgeschritten war, sollte in der Endrunde nur noch je ein Satz bis 15 gespielt werden - dies mutete ein wenig wie Glücksspiel an!
In der ersten Begegnung spielten wir gegen die Schmetterlinge 1, wobei aber auch Spieler aufgestellt wurden, gegen die wir bereits gespielt hatten. Man konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Gastgeber die jeweilige Mannschaft je nach Stärke des Gegners aufstellte. Schade: Ich bin der Meinung, dass, wenn man schon zwei Mannschaften aufstellt, diese auch möglichst getrennt voneinander spielen sollten, um so den Eindruck der Vorteilnahme zu vermeiden. So haben wir es jedenfalls immer auf unseren Turnieren gehandhabt. Schiedsgericht war der TSG Münden, der sich zudem leider als recht unkonzentriert erwies. So wurde unverständlicherweise einige Male zu Gunsten der Schmetterlinge ge-pfiffen - aber wer schiedst, hat halt Recht... So verloren wir also den Satz nicht ganz zu Recht.
Den Satz gegen Münden konnten wir wiederum für uns entscheiden, so dass wir schlussendlich Platz 5 belegten.

Turniersieger wurde der MTV Hedemünden, Herberhausen belegte immerhin Platz 3 - Glückwunsch!
Lutz war über Platz 5 mehr als glücklich, und ich denke, dass wir auch durchaus nicht unzufrieden sein dürfen, obwohl natürlich wie immer mehr drin gewesen wäre. Die beiden Claudias haben toll gespielt, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank! Wenn unsere Herren mal so beherzt angreifen würden...
Bei der Siegerehrung gab's Sekt und Ferrero Küsschen - der Sekt für uns, die Küsschen für die beiden Claudias!

Fazit: Wie immer ein nettes Turnier mit vielen bekannten Gesichtern.
Wunsch für das nächste Mal an die Gastgeber: Klar getrennte Mannschaften und besseres Zeitmanagement. Ich denke, dass eine zeitliche Beschränkung der Spiele wie in Groß Schneen die einzige Möglichkeit ist, so große Turniere zeitlich einigermaßen vernünftig in den Griff zu bekommen.
Wunsch für das nächste Mal an uns: Rigoroser angreifen und eine vollständige Mannschaft aus eigener Kraft. Mädels, kommt zum Training!

Hartmut Mäcker