3. Volleyball-Pardy der Celebration Allstars in Groß Schneen am 07. und 08.07.2007

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Mittlerweile scheint sich die Grenze zwischen der großen Volleyball-Celebration und der kleinen Volleyball-Pardy zu verwischen. Immerhin 19 Mannschaften hatten sich gemeldet und kamen dabei nicht nur aus der Göttinger Umgebung, sondern auch aus Wechmar (Thüringen), Wolfenbüttel und sogar aus Bremen! Von einem kleinen Turnier konnte also wirklich nicht die Rede sein, zumal es inklusive Party über zwei Tage geplant war.
Wir traten an beiden Tagen in etwas unterschiedlicher Besetzung an: Nur Kate (eigentlich "nur" als Trainerin), Nina, Sonja, Lutz, Steffen und ich konnten an beiden Tagen spielen. Am ersten Tag verstärkten Jörn und Michael das Team.

Nachdem der Spielplan bereits dreimal erstellt werden musste (gut, dass Otti ein entsprechendes Programm dafür hatte!), weil zunächst zwei Teams fehlten und dann doch noch ein Nachzügler eintraf, startete das Turnier mit einstündiger Verspätung. Die Spiele waren jeweils auf 13 Minuten pro Satz begrenzt und wurden gemeinsam angepfiffen, so dass man die Spiel- und Pausenzeiten gut planen konnte.
Unser erstes Spiel hatten wir gegen Furor Latinus, eine uns weitgehend unbekannte Mannschaft. Der Gegner war besser, wir schlugen uns allerdings nicht schlecht, bis ein Gegenspieler eine abfällige Bemerkung wegen Lutz' Tattoos machte. Dieser regte sich darüber so sehr auf, dass er sich nicht mehr auf das Spiel konzentrieren konnte - Ziel erreicht? Während wir den zweiten Satz doch recht knapp verloren, ging der zweite Satz deutlicher an den Gegner, sicher auch weil Lutz sich erst einmal auf der Ersatzbank beruhigen musste. Im Nachhinein erfuhr ich, dass auch Sonja provoziert worden war. Was sollte das? Musste der Gegner zu unfairen Mitteln greifen, um gewinnen zu können? Ich sprach diesen Umstand dann auch bei Otti als Turnierleiter an. Zufällig hörte eine Spielerin von Furor Latinus das Gespräch mit - sie selbst hatte die Provokationen nicht mitbekommen. Die Mannschaft entschuldigte sich dann auch bei uns, der Schaden war aber angerichtet.
Das zweite Spiel durften wir gegen den ASC Göttingen verlieren. Da muss man aber auch ganz klar zugeben, dass diese Mannschaft in einer ganz anderen Liga spielt - wortwörtlich. Trotzdem nahm uns Kate nach diesem Spiel zur Seite und übte kräftig und berechtigte Manöverkritik:

Haiopeis

Diese nahmen wir uns dann auch zu Herzen. Im dritten Spiel gegen den MTV Wolfenbüttel verloren wir den ersten Satz mit 17:18 sehr unglücklich - hier war die Zeit der eigentliche Gegner gewesen. Den zweiten Satz entschieden wir jedoch mit 16:13 für uns!
Das nächste Spiel gegen Come Together mutete eher wie ein Trainingsspiel an. Mühelos gewannen wir beide Sätze - Balsam für unsere Seelen.
Im letzten Spiel gegen den VC Gruwi bekamen wir jedoch noch einmal ordentlich was auf die Mütze.
Wir waren mal wieder in einer sehr starken Gruppierung gelandet. Wahrscheinlich aufgrund schlechterer Punkteverhältnisse landeten wir auf dem fünften Platz in unserer Gruppe und würden somit am nächsten Tag um Platz 13 spielen.

Der zweite Tag begann dann auch gleich wieder gegen Come Together. Anstelle von Jörn und Michael waren Brigitte und Ulli mit von der Partie. Das Spiel glaubten wir sicher in der Tasche zu haben, den zweiten Satz spielten wir jedoch zu unserer eigenen Überraschung nur unentschieden!
Die nächsten drei Spiele gegen Die Nachzügler, TURA Sixpack aus Bremen und den TSV 08 Mixed II sollten wir jedoch ganz klar für uns entscheiden. Im zweiten Satz gegen Die Nachzügler verdrehte ich mir jedoch bei einer Aktion das Knie. Es knackte verdächtig, so dass ich mich selbst gegen Kate auswechselte. Nach dem Spiel rief ich Hansi an, der signalisiert hatte, dass er bei Bedarf aushelfen könne (vielen Dank dafür!). Er kam dann auch pünktlich zum nächsten Spiel gegen Bremen. Den ersten Satz spielte ich aber noch mit - ich hatte zwischenzeitlich das Knie gekühlt -, merkte aber dann im Laufe des Spiels, dass meine Beweglichkeit stark eingeschränkt war. Kein Wunder: Am nächsten Tag beim Arzt stellte sich heraus, dass ich mir das Innenband angerissen hatte. Aber hey: Ich hatte mal nicht das "große Los" gezogen! Nichts gebrochen, kein Gips, Schuh oder Schiene! Trotzdem bedeutete dies natürlich erst einmal Spielpause für die nächsten Wochen (sehr schade im Hinblick auf das nächste Turnier in Bördel). Auch gegen den TSV 08 ging ich noch einmal im ersten Satz auf den Platz, hatte dann aber doch ein Einsehen mit meinem Knie und blieb lieber auf der Bank zum Anfeuern.
Das letzte Spiel ging gegen unsere Gastgeber. Die Celebration Allstars nahmen uns dann auch tatsächlich knapp mit einem Punkt Unterschied den ersten Satz ab. Dies motivierte uns natürlich, und in einem spannenden zweiten Satz gaben wir auf dem Feld und am Spielfeldrand noch einmal alles und gewannen dann auch mit einigen Punkten Unterschied.

Die Siegerehrung folgte gleich im Anschluss. Wir erreichten tatsächlich den Gruppensieg und damit den 13. Platz. Gewinner des Turniers wurde der ASC Göttingen.
Trotz des unerfreulichen Beginns war es wieder ein sehr schönes Turnier. Wir hatte viel Spaß - besonders natürlich am zweiten Tag, der so gut für uns lief und auch wettermäßig den ersten Tag in den Schatten stellte. Kate lobte uns dann auch ausgiebig. Sie war auch ganz glücklich, mal wieder selbst gespielt zu haben. Sicher hätten wir auch in der mittleren Gruppe ganz gut mithalten können. Die Herberhäuser und wir hatten uns so oft es ging gegenseitig angefeuert. Bei einem abschließenden Bierchen verabredeten wir auch gleich spontan ein letztes gemeinsames Training in Herberhausen vor der Sommerpause - schließlich gibt es dort einen neuen Hallenboden zu bewundern...

Hartmut Mäcker