Freizeitvolleyballturnier des VfL Veckerhagen in Reinhardshagen am 26.11.2005

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Eigentlich könnte ich's ganz kurz machen: alles war wie immer! Frauen sind bei uns immer noch Mangelware, dafür haben wir Männer leider ein bisschen zu "mädchenhaft" gespielt - nein, das nehme ich wieder zurück: da würde ich unseren Mädels Unrecht tun...

Na gut, dann also doch von vorne:
Wie es der Teufel so wollte, hatte an diesem Samstag nur Nina Zeit. Glücklicherweise war Martins Ex-Kollegin Melanie gerade aus Hamburg da und erklärte sich gerne bereit, bei uns auszuhelfen. Darek hatte wieder einen Bus organisiert (dafür herzlichen Dank!), so dass wir gemeinsam und pünktlich in Veckerhagen ankamen - das Turnier sollte ja auch erst um 11 Uhr beginn...
Leider hatte eine Mannschaft absagen müssen, so dass es nicht die geplanten 15 Mannschaften (fünf Mannschaften auf drei Feldern) waren. Stattdessen hatte Hanno vier Gruppen neu gebildet, zwei mit je vier Mannschaften, die je zwei Sätze bis 15 spielen sollten, und zwei mit je drei Mannschaften, die je zwei Sätze bis 20 spielen würden. Diese vier Gruppen würden nun wild auf den drei Plätzen verteilt, wobei jede Mannschaft auch in der nicht so hohen Schulhalle spielen sollte. Naja, die Hallenhöhe würde uns (und unsere Herberhäuser Freunde) sicher nicht stören...

Unser erstes Spiel bestritten wir gegen die Schedener Schmetterlinge, die nach eigener Aussage nur mit einer Rumpfmannschaft antreten würden und tatsächlich auch nur fünf Spieler auf's Feld brachten. Aber Vorsicht: den Schneid würden sie sich sicher nicht abkaufen lassen! Und so war's dann auch: wir verloren und gewannen jeweils einen Satz mit 16:14!
Im zweiten Spiel gegen die Buffalos bekamen wir erwartungsgemäß Haue. Macht nichts, das sind wir schon gewöhnt! Wir haben uns aber trotzdem ganz gut geschlagen. Im alles entscheidenden dritten Spiel wollten wir dann noch einmal alles geben und beide Punkte "nach Hause" bringen. Aber irgendwie kamen wir gegen den SV Lokstedt II aus Hamburg (!) nicht zu unserem gewohnten Spiel. Beide Sätze verloren wir knapp mit jeweils nur zwei Punkten Unterschied.

In den folgenden beiden Spielen der Endrunde zog sich das Motto "mit zwei Punkten zu verlieren, ist auch verloren" leider durch. In unserer letzten Begegnung spielten wir dann noch einmal gegen die Schmetterlinge. Dieses Mal entschieden wir den ersten Satz 15:12 für uns (obwohl die Gegner sich einen Buffalo als sechsten Mann dazugeholt hatten!), mussten uns aber im zweiten Satz 9:15 geschlagen geben (ein anderer Buffalo erwies sich hier als Schmetter-A(a)s, dem wir nur wenig entgegen zu setzen hatten).

Trotzdem wir auch in diesem Jahr hier nur wieder den letzten Platz belegten, kann man eigentlich nicht wirklich meckern. Einige sehr schöne Schmetterbälle sind uns durchaus gelungen - obwohl im Allgemeinen doch noch zu "weich" gespielt wurde - und auch das Blocken klappte oft hervorragend. Es war ersichtlich, dass nur eine gute Annahme und ebensolches Stellen Garanten für einen sicheren Schmetterschlag sind. Das Schmettern aus jeder "Position" beherrschen wir noch nicht!
Die Übungen an den nächsten Trainingsabenden sind also klar: Annahme und Schmettern lernen - und das System ausbauen! Ach ja, und ein paar Frauen mehr könnten's auch mal wieder werden...

Hartmut Mäcker