13. Volleyball-Mixed-Turnier des Tuspo Jahn Reyershausen am 12.06.2005

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Wo kamen plötzlich 8 Leute her? Das sah beim Training der letzten Wochen doch ganz anders aus. Aber: Umso besser, versteht sich! So hatten zumindest die Herren die Möglichkeit der Auswechselung, was Martin in einem Spiel leider wahrnehmen musste, als ein gegnerischer Schmetterball seine Brille erwischte. Glücklicherweise ließ sie sich wieder gerade biegen und er konnte später auch weiter spielen. Nina und Heike mussten (durften?) dagegen durchhalten. Im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger MTV Kiel zeigte sich bereits unser Stil im gesamten Turnier: alle waren hochmotiviert und einsatzbereit, aber leider ergab sich kein richtiges Team-Spiel - stattdessen schnappte sich jemand den Ball, der eigentlich für eine(n) andere(n) hätte sein sollen. Gut gestellte Bälle legten wir viel zu oft netterweise ins andere Feld. Zu selten war dagegen mal ein richtiger “Schuss”. Phasenweise verhungerten mal wieder Angaben, so dass sich einige unnötig verlorene Sätze und Spiele ergaben. Wenigstens im letzten Spiel konnten wir zeigen, dass wir doch ein Team sind. Alle rafften sich noch einmal auf – technisch und taktisch. Wir spielten Volleyball! Die Bilanz dieses Sonntags: 2 Spiele unentschieden, vier verloren, Platz 6 von sieben (Adelebsen ließ uns netterweise vor) und eine weitere Anregung, wie ein Turnier in einem vernünftigen Zeitrahmen ausgetragen werden kann: Alle Spiele wurden zentral gestartet und beendet und dauerten 2mal 10 Minuten. Nicht zu vergessen: Ich meinerseits freue mich auf die nächsten Donnerstage, denn es gibt viel zu tun – lauter Dinge, die wir auch schaffen können!

Steffen Haupt

Anmerkung vom Zuschauerrand:

Aufgrund meiner Verletzung konnte ich leider nicht mitspielen, war jedoch zum Zuschauen und Anfeuern in die Halle gekommen. An diesem Sonntag hatte ich manchmal das Gefühl, die Mannschaft würde zum ersten Mal zusammen spielen. Alle haben Ihre "Lieblingsfehler" kultiviert: Es wurde nachgegriffen, sich im Weg gestanden, zu wenig kommuniziert, zu brav und zu viele Dankebälle gespielt (d.h. zu wenig und zu drucklos geschmettert), einarmig gebaggert und geblockt ("Kung Fu Fighting"!)... Hätte nicht viel gefehlt, und ich wäre selbst auf den Platz gekrochen, dann hätte man wenigstens eine Ausrede gehabt... ;-) So habe ich mich nur schön heiser gebrüllt vom Anfeuern!
Natürlich gibt es auch Positives zu berichten: Mancher Ball war eine Augenweide (super angenommen, gestellt und geschmettert!) und die Aufgaben kamen fast alle rüber. Mancher Satz ging nur sehr knapp verloren - da wurde uns dann "auf den letzten Metern" (bzw. in der letzten Minute) der Schneid abgekauft.
Mir fiel noch speziell auf, dass häufig nicht gut gestellt wurde und deshalb auch seltener geschmettert werden konnte. Meist wurde zu weit vom Netz weg oder zu ungenau gestellt. Da hatte sich doch das neue System mit zwei festen Stellern bewährt!
Apropos neues System: Nachdem ich mich mit Steffen und Martin noch einmal über dieses Turnier unterhalten hatte, mussten wir feststellen, dass die oben genannten typischen Fehler wahrscheinlich nur deshalb auftraten, weil das alte System mit der vorgezogenen sechs gespielt wurde. Jeder hat sich im Laufe der Jahre bei diesem System Fehler angewöhnt, die nur schwer zu überwinden sind. Das neue System haben wir hingegen gleich richtig gelernt. Ein Grund mehr, mit dem neuen System weiter zu machen!

Hartmut Mäcker