2. Doppelb(l)ock-Turnier am 06.03.2005

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Schon am Ende unseres ersten Turniers im vergangenen Jahr stand fest: „Das machen wir nächstes Jahr wieder!“
Dieses Mal sollte die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften allerdings auf 15 beschränkt sein, um den zeitlichen Rahmen nicht wieder zu sprengen (wir haben’s trotzdem geschafft...). Glücklicherweise meldeten sich auch genau 15 Mannschaften an, so dass wir nicht gezwungen waren, einer Mannschaft absagen zu müssen. Viele alte Bekannte waren darunter, aber auch drei neue Mannschaften. Die Vorbereitungen liefen aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr routinierter ab (obwohl ich am Vortag des Turniers umgezogen bin...). Wir sollten auch diese Mal keine Engpässe bei Essen oder Getränken bekommen.

Engpässe hingegen waren bei der Aufstellung unserer Mannschaften zu erwarten. Zunächst sah es so aus, als würde wieder mal Frauenmangel herrschen: Annette hatte keine Zeit und Heike Krüger wollte verständlicherweise bei den Celebration Allstars spielen. So fehlte zumindest beim System-Team noch eine Frau. Martin organisierte eine Ex-Kollegin, die dann leider doch noch ausfiel, aber noch eine weitere Spielerin mitbrachte. Es stellte sich heraus, dass ich letztere, Kathrin, von einem Jahre zurück liegenden Turnier kannte, bei dem sie uns auch schon ausgeholfen hatte! Zusätzlich hatte ich wie im vergangenen Jahr Sabine eingeladen. So konnten wir also (voraussichtlich) mit mehreren Ersatzspielern antreten.
Zehn Tage vor dem Turnier zog sich Michael E. beim Training (wieder!) einen Muskelfaserriss zu, Andi hat sich am Wochenende darauf beim Snowboarden die Schulter ausgerenkt, Darek konnte erst später kommen und dann stellte sich auch noch heraus, dass Damköhlers mit Fieber im Bett liegen. Männermangel war mal was ganz Neues... Die System-Mannschaft war zwar komplett, "Doppelb(l)ock 1" hatte allerdings ein umgekehrtes Verhältnis von Spielern: Vier Frauen und nur zwei Männer.

Am Spieltag trafen wir uns um 8:30 Uhr zum Aufbauen. Schon kurz nach 9 Uhr trafen die ersten Mannschaften ein! Glücklicherweise kam Andi trotz seiner Verletzung und erklärte sich sofort bereit, den Verkauf zu übernehmen. Später kamen noch Moni, Sabine und Heike G. dazu. Im Prinzip hat Andi aber den Laden die meiste Zeit alleine geschmissen!
Um 10 Uhr konnten wir alle Anwesenden begrüßen und mit dem Turnier beginnen.

"Doppelb(l)ock 1" konnte aufgrund des hohen Frauenanteils nicht so druckvoll auftreten und gewann in der Vorrunde leider kein Spiel, obwohl die Sätze doch manchmal nur recht knapp verloren gingen. Zudem verstauchte sich Olaf noch den kleinen Finger und musste ausscheiden. Als dann Brigitte beim Spiel gegen Obernfeld noch einen Schmetterball frontal ins Gesicht bekam und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung wortwörtlich auf Eis gelegt wurde, war der Notstand da.
(Nebenbei bemerkt: Mir wurde später berichtet, dass die Obernfelder sehr hart gespielt haben, obwohl abzusehen war, das unsere Mannschaft klar unterliegen würde. Hier erwarte ich eigentlich mehr Fairness. Man muss in einem solchen Fall nicht mit 120% spielen. Schließlich ist dies ein Freizeitturnier...)
Inzwischen war zwar Darek eingetroffen, aber als auch Sabine fahren musste, waren wir doch auf die Hilfe anderer Mannschaften angewiesen. Da sollte es sich als glückliche Fügung erweisen, dass auch die Elliehäuser nur noch als Rumpfmannschaft existierten und man sich so zusammentun konnte.

Die System-Mannschaft "Doppelb(l)ock 2" schlug sich in den ersten Spielen wacker, konnte aber auch nicht gewinnen. Wir waren in einer sehr starken Gruppe gelandet: Gegen die Buffalos hatten wir (mal wieder...) trotz guten Spiels kein Glück. Auch die Turnierneulinge der Duderstadt Hill's Angels erwiesen sich als starke Gegner und gewannen beide Sätze gegen uns, obwohl der zweite Satz einem Krimi glich und erst bei 27:25 endete. Erst gegen Hofgeismar (!) konnten wir einen Satz holen. Und die Herberhäuser besiegten wir schließlich im letzten Spiel der Vorrunde glatt in zwei Sätzen. In unserer Gruppe gab es so drei Mannschaften mit gleichem Punktestand. Nach Auszählen der erspielten Punkte erreichten wir den vierten und die Herberhäuser leider nur den letzten Platz, so dass wir in der Endrunde um Platz 10 spielten.
Bei uns verletzte sich Kathrin noch am Knie, so dass sie auch ausscheiden musste. Wir bekamen jedoch Hilfe von den Schmetterlingen und konnten das neue System weiterspielen.

Da Elliehausen offiziell ausgeschieden war und uns mit zwei Spielern verstärkte, musste um Platz 13 nur ein Spiel ausgetragen werden, dass Herberhausen gegen "Doppelbl(o)ck 1" gewann.
Das System-Team legte im ersten Spiel eine gute Basis und gewann gegen den TSV08 Mixed aus Groß Schneen beide Sätze. Gegen die Celebration Allstars mussten wir in einem spannenden Match aber leider den zweiten Satz abgeben. Es sollte also spannend bleiben. Aus Zeitgründen - wir näherten uns 20 Uhr - verkürzten wir das Spiel der Celebration Allstars gegen den TSV08 auf 15 Punkte. Als die Celebration Allstars dann dieses Spiel gewannen, gab es also keinen elften Platz, sondern zwei zehnte.

Um 20 Uhr - eine Stunde später als geplant - konnten wir zur Siegerehrung schreiten. Statt Sekt wie sonst gab's bei uns dieses Mal neben den Süßigkeiten für jede Mannschaft einen Sechserträger Mai-Urbock. Ich glaube, das ist gut angekommen...
Turniersieger wurden wie im vergangenen Jahr die Obernfelder vor den Buffalos und Bock & Byte, einer Firmenmannschaft von Otto Bock und Sycor.

Fazit: Es war ein hochklassiges Turnier, bei dem wir von Ausfällen gebeutelt wurden. Dennoch hoffe ich, dass es allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Ich verspreche, es im nächsten Jahr (noch) besser zu machen... Mein Dank gebührt allen Beteiligten, die nicht nur beim Auf- und Abbau geholfen haben, sondern auch Salate und Kuchen beigesteuert haben. Allen voran möchte ich aber Andi danken, der das ganze Turnier über den Verkauf übernommen hat! Ich hätte nicht gewusst, was ich ohne ihn getan hätte! Ebenso danke ich unseren Gästen Kathrin und Sabine, die die Mannschaften erst komplettiert haben!
Und das neue System? Ich finde, es hat sich bewährt - wir haben die ganze Zeit sehr konzentriert gespielt (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel), was u.a. darauf zurückzuführen ist, dass jeder Spieler seine Position und Aufgaben kannte. Es ist natürlich schwer zu sagen, ob wir mit der alten Aufstellung besser oder schlechter abgeschnitten hätten - ich bin aber vom neuen System überzeugt! Es wäre schade gewesen, hätten wir das neue System nicht auf diesem Turnier getestet, wo es doch schon beim letzten Mal in Hann. Münden am Spielermangel scheiterte. Andererseits war natürlich die andere Mannschaft dadurch klar benachteiligt. Und so würde ich mir wünschen, dass alle Spieler das neue System erlernen, so dass wir in Zukunft genug Spieler haben, die das neue System beherrschen, und so Engpässe wie dieses Mal besser abgepuffert werden können.

Hartmut Mäcker