Volleyball-Celebration in Groß Schneen vom 19.-20.06.2004

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Endlich, nach Jahren der "Abstinenz" war es wieder soweit! Die Volleyball Pardy vom vergangenen Jahr hatte uns ja schon darauf eingestimmt und so freuten wir uns auf zwei Tage Volleyball vom Feinsten. Wir hatten im Vorfeld bereits mit dem Gedanken gespielt, zusätzlich zu unserer Mannschaft eine gemeinsame Auswahl mit dem TSV Herberhausen aufzustellen. Leider war es da aber schon zu spät: Die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften wurde auf Grund der großen Nachfrage auf 18 beschränkt, da es nur drei Spielfelder geben würde. Zwischendurch war es auch schon gar nicht mehr sicher, ob wir für beide Tage genug Frauen für eine Mannschaft zusammen bekommen würden, aber schließlich standen doch mehr als genug Spieler zur Verfügung. Am ersten Tag reisten Annette, Heike, Kate, Freddy, Heiko, Hartmut und die beiden Michaels an. Verstärkt wurden wir zusätzlich mal wieder durch einen Special Guest, dieses Mal Sylvie.Hochmotiviert durch die letzten Trainingseinheiten mit Kate (Stichwort Stellungsspiel) waren wir die erste Mannschaft, die am Samstag Morgen noch vor 10 Uhr in Groß Schneen eintraf. Unser erstes Spiel sollte allerdings erst um 12 Uhr sein. So hatten wir auf jeden Fall genug Zeit, uns aufzuwärmen und einzuspielen! Etwas verspätet wurden dann die Mannschaften von Otti begrüßt und allgemeine sowie spieltechnische Informationen gegeben. Ein Spiel sollte aus 2 Sätzen à 12 Minuten Spielzeit bestehen, um den Spielablauf bei der großen Anzahl an Mannschaften besser planen zu können. Die Spielzeit wurde dann zusätzlich noch auf 10 Minuten verkürzt, damit niemand das EM Fußballspiel Deutschland gegen Lettland verpassen musste. Anschließend sollte es zur "Dreisch-Wiesen-Fete" mit Live-Musik gehen. Dort würde es eine Großbildleinwand geben, auf der das Fußballspiel zu sehen sein würde.Noch vor unserem ersten Spiel trat ein Spieler der "Vermutlich Letzten" (die dann immerhin Vorletzte wurden) auf uns zu und bat uns, Freddy ein wenig zurück zu halten, da einige Spieler schon auf Grund seiner Körpergröße erheblichen Respekt vor ihm hatten. Kein Problem, fair geht schließlich vor!

So waren unsere ersten beiden Spiele auch eher Trainingsspiele, die wir problemlos gewannen. Kate coachte uns vom Spielfeldrand aus und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Das dritte Spiel sollte das schwerste werden: Gegen "Ballermann 6" spielten wir in einem spannenden und harten Match unentschieden. Den ersten Satz gewannen wir deutlich, während der zweite Satz auf Grund eines bei den Ballermännern neu eingesetzten schmetterstarken Spielers verloren ging.
Zwischendurch hatten wir das Vergnügen, zwei Spiele des TSV Herberhausen pfeifen zu dürfen. Leider war unseren Herberhäuser Freunden nicht so viel Spielerglück beschieden wie uns...
Die beiden übrigen Sätze gegen "Big Lebowski" und die Gastgeber "Celebration Allstars" entschieden wir wiederum souverän für uns. Am Ende des letzten Spiels - die Allstars hatten einen weiblichen Fanblock - ließ es sich Freddy nicht nehmen, noch einen Hechtbagger in deren Richtung zu machen. Statt zu beeindrucken, zog sich Freddy dabei dummerweise eine heftige Platzwunde am Kinn zu, die erst einmal in Göttingen geklammert werden musste, bevor er beim Dreisch-Fest wieder zu uns stieß...
Wir erreichten am ersten Tag also relativ problemlos die Endrunde - den 6. Platz hatten wir schon sicher! So konnten wir also auch das Dreisch-Fest ausgelassen genießen (nicht auf der Wiese, sondern in der Leinetal-Halle) - zudem jeder Mannschaft 12 Getränkegutscheine zugeteilt wurden und wir von Katrin, die für Roringen "fremdspielte", deren Marken zusätzlich bekamen. Da das Fußball-Spiel eher enttäuschend verlief (man erinnert sich...), das Wetter dafür aber immer besser wurde, entschieden sich viele dafür, die Abendsonne zu genießen, eine Treckerrundfahrt auf einer alten Lanz zu machen oder Kindern beim Cola-Kisten-Stapeln (Rekord 20 Stück!) zuzuschauen.

Am Sonntag Morgen ging es dann in die End- und Trostrunden. Unser Team verstärkte nun Lena anstelle von Heike.
Das erste Spiel sollte wieder gegen Ballermann 6 sein. Den ersten Satz spielten wir unentschieden, während wir den zweiten Satz und damit das Spiel für uns entscheiden konnten. Das war ein guter Anfang!
Die beiden nächsten Spiele gegen Wechmar und die Looser von Waspo mussten wir leider trotz hervorragenden Spiels abgeben, während wir das vierte Spiel gegen Hedemünden immerhin unentschieden spielten. Es war uns schon klar, dass der zweite Tag härter werden würde, da hier die Besten des Turniers aufeinander treffen würden, und so machte es uns nichts aus, auch im letzten Spiel gegen Kraftverkehr III aus Heiligenstadt zu verlieren.
So belegte Kraftverkehr dann auch vor den Loosern und Wechmar den ersten Platz. Insgesamt konnten wir mit einem erreichten 5. Platz durchaus zufrieden sein. Um Kate zu zitieren: "Es macht nichts, auch mal zu verlieren, wenn man gut gespielt hat!" Und gut gespielt haben wir! Man merkt halt doch, dass wir wieder eine Trainerin haben, und dazu noch eine sehr gute!
Ärgerlich war nur, dass wir zwei Bälle verloren haben, die sich bis zum Schluss auch nicht wieder einfanden...

Zu guter Letzt ein Wort in eigener Sache:
Zum einen möchte ich Kate danken, dass sie uns so toll trainiert (ich freue mich schon auf die Herbstturniere!) und beim Spiel wunderbar gecoacht und auch mitgespielt hat! Zum anderen bin ich auch froh, dass wir uns mit den Entscheidungen bei der Spieleraufstellung absprechen können. Wir wollen ja alle das bestmögliche Ergebnis auf einem Turnier erreichen und dabei auch noch viel Spaß haben. Dass das manchmal nicht so ganz einfach miteinander zu verbinden ist, versteht sich von selbst. Wenn dabei also vielleicht das eine oder andere Mal eine Aufstellung gewählt oder Auswechslung gemacht wurde, die nicht ganz gerecht war, so tut uns das Leid. Nobody is perfect (und mein Name ist nicht Nobody...)! Das nächste Turnier kommt bestimmt, und wir sind noch lange nicht am Ende unserer spielerischen Möglichkeiten angelangt!

Hartmut Mäcker