Hobbyturnier des VC Blockfrei Hofgeismar e.V. am 28.03.2004

zurück...
zu den Bildern...

Wir fuhren an Kassel vorbei bis zur Abfahrt Hofgeismar. Dort mussten wir feststellen, dass es ab hier immer noch 20 Kilometer waren, und auch Hartmut wunderte sich jetzt darüber. (Na ja, besser so, als beim letzten Mal Freddys Versuch, über die Hemelner Fähre zu fahren - Anm. der Redaktion ;-)) Trotz des Umwegs waren wir aber immerhin noch pünktlich zum Spielbeginn in der Halle.

Bisher einmalig auf Turnieren war hier, dass eine Trainerin ein Aufwärmtraining für alle Mannschaften machte, bevor es mit dem Spielen losging. Das Aufwärmtraining wurden von Musik begleitet.
Unser Ziel war es, auf diesem Turnier das letztjährige Ergebnis zu verteidigen (den 11. Platz). Ich will es schon mal vorwegnehmen: Das Ziel haben wir auch erreicht...Bis wir in Rückstand gerieten, haben wir an sich sehr gut gespielt (zwei Mal unentschieden). Dann wurden wir leider etwas nervös und ab da an lief es auch deutlich schlechter. Erschwerend kam hinzu, dass wir in einer sehr kurzen Halle spielen mussten, so dass die Aufschläge nicht wie gewohnt durchgeführt werden konnten. Selbst gute Aufschlagspieler hatten hier ihre Schwierigkeiten. Da unsere Mannschaft auch nicht in Bestform war, mussten wir uns Mannschaften, die normalerweise von uns besiegbar gewesen wären, geschlagen geben. Außerdem hatten wir mal wieder das Pech, in der stärkeren Vorrundengruppe zu spielen.

Mittags stärkten wir uns mit einer knackigen Bratwurst oder einem Stück Fleisch (und einem lecker Bierchen - Anm. der Readaktion). Danach hofften wir, dass es besser laufen würde. Aber das brachte auch nichts... In der Mittagspause wurden von zwei Kindergruppen Tänze zu Chart-Hits vorgeführt. Es hat Spaß gemacht, ihnen dabei zuzuschauen.

Sehr viel besser spielten wir in dem Spiel gegen den Gastgeber und späteren Turniersieger Hofgeismar. Fast hätten wir dieses Spiel gewonnen, wären da nicht die allgegenwärtigen Flüchtigkeitsfehler und die Nervosität gewesen. Das war das einzig wirklich gut gespielte Spiel von uns, das wir aber leider doch mit jeweils 2 Punkten verloren haben.

Wie sagt man: Gut haben wir nicht gespielt, aber dafür waren wir die Lautesten im Anfeuern in der Halle. Unseren Spaß hatten wir jedenfalls. Das war die Hauptsache.
Ich vermute, dass die Mannschaften, gegen die wir vorher verloren hatten, einfach "zu schwach" für uns waren - unbewusst haben wir sie dann einfach unterschätzt. Ich könnte mir denken, dass, wenn die anderen stärker gewesen wären, und wir gleich zu Beginn mehr herausgefordert gewesen wären, wir weitaus mehr Spiele hätten gewinnen können. Aber letztendlich haben wir nicht alle Spiele verloren: Wir haben eins gewonnen, zwei haben wir unentschieden gespielt. (Typisch: Gegen gute Mannschaften spielen wir gut - auch wenn wir vielleicht nicht gewinnen - gegen schlechte schlecht - Anm. der Redaktion.)

Auf der Rückfahrt fuhren wir über Landstraße und wollten die Hemelner Fähre benutzen. Wir bekamen sogar noch ein Rudel Hirsche zu sehen. In Dransfeld angekommen, konnten wir an der Eisdiele nicht einfach vorbei fahren und mussten einkehren. Das Eis schmeckte sehr gut!
Nach dem Zwischenstop fuhren wir die letzten paar Kilometer noch nach Göttingen - wir hatten ein schönen Sonntag gehabt!

Heiko Ludewig