Beach-Volleyballturnier am Universitätssporttag der Universität Göttingen am 04.06.03

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Alles begann im Januar, als Tobias und ich uns vornahmen, dieses Jahr endlich mal Beach-Volleyball zu spielen, denn schließlich befanden wir uns beide im Lernsemester für unser Staatsexamen bzw. Diplom.Also fingen wir an, ab Mai auf den Beach-Volleyballplätzen der Universität Göttingen zu trainieren. Eigentlich hatten wir uns das große Turnier in der Stadt vorgenommen, na ja ihr wisst schon: dieses am Gänseliesel über Pfingsten. Jedoch erfuhren wir bald, dass dafür die Qualifikation zur Teilnahme viel zu hoch für uns war. Also trainierten wir für das Universitäts-Beach-Volleyballturnier. Zum Schluss trainierten wir fast täglich, aber eine Pechsträhne nach der anderen verfolgte uns. Zuerst dachten wir, dass wir gar nicht spielen könnten, da nur eine Mixed-Mannschaft zugelassen werden sollte. Aber dann zwei Tage vor dem Turnier wurden nur noch Vierer-Mixed-Mannschaften zugelassen (wegen des starken Andrangs, Anm. d. Red.). Dank Astrid und Katherina (ausgeliehen aus unserer alten Uni-Mannschaft) bildeten wir eine Mannschaft und trainierten die folgenden zwei Tage wie verrückt.


Dann kam der große und vor allem heiße Tag. Als wir gegen 12:00 Uhr ankamen, wurde der Start des Turniers erst mal auf 14:00 Uhr verschoben. Es folgte die Aufstellung der Vorrunde: 19 Mannschaften auf vier Feldern. Wir waren auf Feld zwei und in unserer Gruppe waren die Mannschaften no respect, Operation Würstchensturm, Stinky de luxe und natürlich wir als Netattack. Unser erstes Spiel begann, und wer war unser Gegner? Die Profis des Beach-Volleyballs no respect. Zitternd schlichen wir uns aufs Feld und verloren das Spiel 21:4. Das zweite Spiel gegen die Gruppe Stinky de luxe gewannen wir mit 21:7. Gott sei Dank, denn das baute uns ein bisschen auf. Inzwischen war der Sand sehr heiß geworden. Unser drittes Spiel gegen die Gruppe Operation Würstchensturm verloren wir mit 14:21. Was für eine Schande - ehrlich gesagt -, denn wir waren eigentlich viel besser und hätten gegen diese Gruppe gewinnen müssen. Na ja, das war halt Schicksal... So erreichten wir in der Vorrunde den dritten Platz und spielten in der Endrunde um Platz 9 bis 12.

Unsere Gegner in der Endrunde waren die Frösche, Meyer Jürgens und Real Madrid. Leider spielten wir nur gegen Real Madrid (Zitat: "Immer in die Fresse schmettern!") und das Spiel verloren wir dann auch noch trotz des heiß ersehnten Regenschauers nur knapp mit 21:23. Die anderen Gegner bekamen "Angst" und traten erst gar nicht gegen uns an. Wir hatten aber auch gut in dem letzten Spiel gespielt! Schade, aber so erhielten wir kampflos den 10. Platz. Man kann also sagen das wir die goldene Mitte erreicht hatten. Ein wunderbarer Tag!

Michael Damköhler