Hobbyturnier des VC Blockfrei Hofgeismar e.V. am 30.03.2003

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An dieses Turnier kamen wir per Zufall durch Astrid - schade, dass sie nicht mitspielen konnte... Schon allein die Anfahrt gestaltete sich mal wieder abenteuerlich. Ich kam an diesem Sonntag aus dem Sauerland, d.h. ich musste eine Stunde früher aufstehen als die anderen. Zudem war an diesem Tag auch noch die Uhrenumstellung auf Sommerzeit; es fehlte also eine weitere Stunde "wertvoller" Schlaf. (Dazu muss man sagen, dass der VC Blockfrei Hofgeismar dieses Turnier traditionell jedes Jahr an diesem Tag ausrichtet. Vielleicht sind die Hofgeismarer ja bereits so an Schlafmangel gewöhnt, so dass sie aus dieser Tradition ihre Vorteile ziehen - ich jedenfalls war an diesem Morgen todmüde - es sollte ja auch schon um 9 Uhr losgehen.) Die Krönung an diesem Morgen war dann der dicke Nebel, der die gesamte Fahrt zu einem Blindflug werden ließ. Um 9.20 Uhr erreichte ich die Halle dann endlich und schaute mich sofort nach meinen fünf Mitspielern um. Fehlanzeige! "Ob sie wohl die Sommerzeit verschlafen haben!?" dachte ich mir, wollte aber noch abwarten. Mittlerweile wurden wir von unseren Gastgebern begrüßt und die Spielregeln wurden bekannt gegeben: jede Mannschaft sollte gegen jede spielen. Wir hatten das erste Spiel zu pfeifen. Ich versicherte mich schon mal der Unterstützung einer anderen Mannschaft, bis die Meinen eintrudelten, und rief nun Kathrin auf ihrem Handy an, um mich nach ihrem Verbleib zu erkundigen. "Wir sind gerade auf dem Parkplatz eingetroffen!" tönte es mir entgegen. Gott sei Dank! Ich bedankte mich bei "Mc Jutus" für das spontane Angebot, als Schiedsgericht auszuhelfen, und harrte nun meiner Mannschaft. Meine erste Frage war natürlich: "Wo wart Ihr so lange!?" Nein, niemand hatte die Sommerzeit vergessen: Freddy wollte nur unbedingt über die Hemelner Fähre kommen. Zu dumm, dass die so früh morgens noch nicht fährt... Dann waren sie auch noch zuerst in der falsche Halle (die "Dance Kidis" des VC Blockfrei übten dort für ihren späteren Auftritt), bis sie dann den Weg zu uns fanden. So pfiffen wir also doch noch in Komplettbesetzung (Heike, die kränkelnde Kathrin, Tobias, Freddy, Heiko und ich) das erste Spiel.Das nächste Spiel mussten wir dann auch gleich ran. Leider hatten wir nur wenige Minuten Zeit, um uns aufzuwärmen und ein paar Schläge zu machen (von Einspielen konnte keine Rede sein). Dementsprechend klar haben wir dann dieses Spiel auf verloren. Freddy hat z.B. nicht einen Aufschlag oder Schmetterball über's Netz gebracht. Sein Blick wurde immer ungläubiger. Aber auch wir anderen spielten nicht besser. Keine guten Startvoraussetzungen... Bis zur Mittagspause verloren wir noch ein weiteres Spiel und spielten einmal unentschieden.

Mittags wurde dann der Grill angefacht und die Sonne genossen. Mittlerweile hatte sich der Nebel nämlich verzogen, als wäre er nie da gewesen, und machte einem wunderschönen Frühlingstag Platz. So recht konnten wir die Sonne aber nicht genießen, denn die erste Runde hatte uns schon ziemlich frustriert.

Für den Nachmittag haben wir uns dann vorgenommen, besser zu spielen - oder doch zumindest einfach mehr Spiele zu gewinnen. Leider blieb es bei dem Vorsatz: von den vier verbliebenen Spielen verloren wir zwei, die anderen beiden spielten wir unentschieden. Zwischendurch gab es noch oben bereits erwähnte Aufführung der "Dance Kidis".

So reichte es am Schluss auch nur für den ehrenvollen letzten Platz, der aber trotzdem mit reichlich Süßigkeiten, einer Flasche Sekt à la Hausmarke und einer kleinen Trophäe belohnt wurde.

Auf dem Nachhauseweg fuhren wir dann bei strahlender Abendsonne doch noch über die Hemelner Fähre zurück. Freddy machte den Vorschlag, in Dransfeld noch ein Eis zu essen, und so nutzte ich die Gelegenheit gleich zu einer "Manöverkritik". Selbstkritik übend wurde uns auch schnell klar, wo die Mängel liegen. Die Spiele, die wir gewonnen haben, haben wir nicht besser (oder die Gegner schlechter) gespielt - nein, wir waren einfach nur konzentrierter. Zugegeben, jeder Spieler hatte an diesem Tag auch so seine Schwächen - der eine mehr, der andere weniger - aber alleine schon durch konzentriertes Spiel können wir gewinnen! Ganz davon abgesehen wollen wir natürlich in den nächsten Wochen auch unsere spielerischen Fähigkeiten verbessern, damit wir auf dem nächsten Turnier am 05. Juli in Groß Schneen an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen können! Dann sind auch hoffentlich wieder ein paar Fans dabei, die uns nach Kräften anfeuern. Denn die Stimmung macht's!

Hartmut Mäcker