Volleyball-Mixed-Turnier des TuS Schededörfer in Hann. Münden am 10.11.2002

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An diesem Sonntag fuhren wir mit dem festen Vorsatz nach Hann. Münden, das Ergebnis von Reinhardshagen zu toppen. Dazu musste man allerdings erst einmal die Halle finden! Nachdem uns ein freundlicher Passant mit den falschen Angaben in die richtige Richtung gelotst hatte, führte uns eine weitere Nachfrage dann endlich zum Ziel: direkt am Bahnhof vorbei zur Sporthalle am Werraweg - eigentlich gar nicht so schwer, wenn man's weiß... Wir waren dieses Mal sogar acht Spieler, davon leider wieder nur zwei Frauen, da Annette kurzfristig krank geworden war, aber dafür hatten wir mit Olaf (dem Teamer) einen Special Guest dabei!

Nach dem Auslosen der Mannschaften (insgesamt acht auf zwei Feldern) waren wir auch gleich an der Reihe. Trotz hoher Motivation und einem nur knapp mit 18:20 verlorenen ersten Satz, konnten wir das Ruder gegen Hedemünden nicht mehr herumreißen. Das zweite Spiel hingegen gewannen wir souverän. Im dritten Spiel der Vorrunde gegen die TSG Göttingen mussten wir uns allerdings sehr anstrengen: Der erste Satz ging knapp verloren, während wir den zweiten Satz knapp gewannen. Alles hing vom dritten Satz ab, den wir dann auch für uns entschieden. So wurden wir also Gruppenzweiter und hatten immer noch die Chance auf den ersten Platz, da nun mit der anderen Gruppe um den Einzug ins Finale über Kreuz gespielt werden sollte.
Dieses Spiel mussten wir gegen Obernjesa, den Gruppenersten der anderen Gruppe bestreiten. Inzwischen waren wieder ein paar Fans aus der Badmintonabteilung eingetroffen, die uns kräftig anfeuerten. Das Spiel war ähnlich spannend wie das vorhergehende: Auch hier konnten wir erst im dritten Satz den Sieg erringen. Wir waren im Finale!

Mittlerweile hatten auch die Hedemündener den Einzug ins Finale geschafft, so dass wir noch einmal gegen sie spielen mussten. Den ersten Satz verloren wir (fast erwartungsgemäß) 18:20. Im zweiten Satz machten wir gerade Punkte, als der gegnerische Steller bei einem Angriff stolperte und sich den Meniskus verletzte. Nach einer Pause bestanden die Hedemündener darauf, zu fünft weiter zu spielen. Leider fanden wir nicht mehr zu unserem Spiel; zusätzlich hatte man den Eindruck, dass die Gegner mit fünf Spielern besser spielten als zu sechst... Das Spiel wurde vor allem von zwei Hedemündenern bestimmt, die anderen waren mehr oder weniger Statisten. Aber das Zusammenspiel klappte bei ihnen einfach so gut, dass sie schließlich verdient gewannen.

Insgesamt können wir jedoch auf unseren zweiten Platz stolz sein: das letzte Mal habe wir eine solche Platzierung 1998 erreicht! Und wer sagt denn, dass wir uns nicht noch steigern können...?

Mit sportlichem Gruß, Hartmut Mäcker