22. Neujahrsturnier der Homberger Turnerschaft 1862 e.V. in Homberg (Efze) am 08.01.2012

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Drei Jahre ist es her, dass wir uns durch Schneegestöber bis nach Homberg (Efze) kämpften, um gegen uns größtenteils unbekannte Mannschaften Erfahrungen zu sammeln. Nun sollte es wieder soweit sein.
Eine Mannschaft hatten wir erstaunlich schnell beisammen, als Special Guest konnten wir Kerstin, ehem. Herberhausen, nun aus Hannover, gewinnen.
Die Anfahrt ging dieses Mal trotz strömendem Regen wesentlich schneller, obwohl wir auch dieses Mal zum Schluss nicht ganz ohne Navigationshilfe auskamen.

Zunächst einmal bekamen wir einen Spielplan in die Hand gedrückt sowie eine Losnummer, falls nicht alle Mannschaften antreten würden. Als klar war, dass eine Mannschaft fehlen und zwei weitere sich Mangels Masse zusammentun würden, hieß es dann also: "Wir spielen … anders." Das Los hatte entschieden und schien es nicht ganz schlecht mit uns zu meinen, obwohl es auch die Kugelblitze (der einzigen anderen Mannschaft aus Göttingen und uns unter vielen anderen Namen wohlbekannt) in unsere Gruppe verschlagen hatte.
Es gab nun zwei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften und eine Vierergruppe. Gespielt werden sollte jeweils nur ein Satz bis 25 Punkte.

Das erste Spiel bestritten wir gegen eine russisch sprechende Mannschaft, das Viktor Klaus Team. Trotz ihrer Nationalität – wir haben auf anderen Turnieren gegen Russen eigentlich immer alt ausgesehen – konnten wir den Satz zum Schluss doch klar für uns entscheiden.
Nun ging es gegen die einzige reine Frauen-, eher gesagt Mädchenmannschaft, die HTS Mädels. Die gingen auch gleich in Führung, konnten diese jedoch nicht lange halten. Schnell wurde klar, dass die Mädels noch reichlich Entwicklungspotential nach oben haben. Wir gewannen klar mit 25:9 Punkten.
Das dritte Spiel ging nun gegen die Kugelblitze, die sich mit den Alten Schlitzern (nicht Jack The Ripper, nein, aus Schlitz) zusammengetan haben. Hier verloren wir nicht ganz unerwartet.
Das letzte Spiel konnten wir jedoch wieder für uns entscheiden, so dass wir in unserer Gruppe den zweiten Platz belegten. Zeit für ein "Pflichtgetränk"!

In einer Zwischenrunde sollte es einen Satz Erstplatzierte gegen die Zweite geben, so dass wir noch die Chance auf den ersten Platz hatten. Diesen Traum mussten wir jedoch recht schnell begraben. Gegen SixPack, eine ebenfalls russisch sprechende Mannschaft, die jedoch auch so spielte, konnten wir lediglich ein paar Ehrenpunkte holen. So spielten wir also um Platz vier.

Das erste Spiel der Endrunde gewannen wir, das zweite mussten wir jedoch knapp mit 23:25 verloren geben. Als wir knapp in Führung lagen, machte Robert leider wieder seinen berühmt-berüchtigten einbeinigen Hechtsprung ins Netz, trat dabei einem Gegner wohl auch noch auf den Fuß, und musste vom Platz humpeln. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass es Robert dieses Mal geschafft hatte, gleich drei Mittelfußknochen auf einmal zu brechen, inkl. gerissener Metallschiene vom letzten Mal… Markus kam für ihn ins Spiel, aber wir waren wohl aus dem Tritt. Denn lange hatte es so ausgesehen, als könnten wir das Spiel für uns entscheiden.
Auch die anderen beiden Mannschaften hatten jeweils ein Spiel gewonnen und eines verloren haben, so dass wir schlussendlich nach Punkten Sieger in unserer Gruppe wurden und den vierten Platz in diesem Turnier belegten!

Gewonnen haben die "Alten Kugelschlitzer".

Das war auf jeden Fall ein sehr schönes Turnier, bei dem wir endlich mal beweisen konnten, was in uns steckt. Auf weiten Strecken konzentriertes Spiel hat uns am Ende auch eine gute Platzierung beschert. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Kerstin, die den weiten Weg aus Hannover nicht gescheut hat, und gute Besserung für Rob!

Hartmut Mäcker