3. Doppelb(l)ock-Turnier, 13.10.2012

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Irgendwann im Laufe des Jahres entstand der Wunsch, auch mal wieder ein eigenes Turnier auszurichten – das letzte Doppelb(l)ock-Turnier war mittlerweile schon sieben Jahre her. Sieben Jahre!? Dann wurde es aber wirklich mal wieder Zeit!
Und so mieteten wir also für den 13. Oktober die neue Halle des Theodor-Heuß-Gymnasiums an und luden zum Turnier. Als Verteiler wurde die eben auch schon sieben Jahre E-Mail-Liste des letzten Turniers verwendet. Trotzdem, und obwohl (wie sich später herausstellen sollte) an diesem Tag auch die Hobbyliga Spielbetrieb hatte, meldeten sich inkl. der unseren Mannschaft sieben Teams an. So hatte z.B. Hans, der beruflich nach Braunschweig gezogen war, eine eigene Mannschaft im Gepäck! Leider sprang kurz vorher noch eine Mannschaft ab, was für mich eine kurzfristige Umstellung des Spielplans bedeutete.
Da auf zwei Feldern Jeder-gegen-Jeden gespielt werden sollte, bedeutete dies dann leider auch für alle Teams Spielen oder Pfeifen ohne Pause. „Leider“ vor allem für den Verkauf von Essen und Getränken…

Wir trafen uns eine Stunde vor der offiziellen Begrüßung zum Aufbauen und konnten so recht pünktlich um kurz nach 10 Uhr mit den ersten Spielen beginnen. Es sollte jeweils zwei Sätze bis 25 Punkte mit zwei Punkten Abstand gespielt werden, was den Ablauf einigermaßen planbar machen sollte. Um den Spielern eine Pause zu ermöglichen, sollte nach der Hälfte der Spiele eine längere Mittagspause erfolgen.

Unsere Mannschaft zeichnete sich dieses Mal durch Frauenüberschuss aus, und dass nicht nur deshalb, weil nur zwei Frauen pro Mannschaft benötigt wurden, sondern auch in absoluten Zahlen: Während Clemens, Frank, Martin und ich im Prinzip durchzuspielen hatten, konnten wir unsere fünf Frauen, Brigitte, Erika, Jessi, Manu und Marie, munter und nach Bedarf einwechseln. Das war ja auch mal etwas Neues!

Bis zur Mittagspause hatten wir bereits vier von fünf Spielen zu absolvieren. Im ersten Spiel gegen die Zongel-Gruwis gewannen wir den ersten Satz knapp und verloren den zweiten mit ähnlicher Punktedifferenz. Gegen Scheden und Eddigehausen mussten wir jedoch beide Sätze abgeben, wobei der zweite Satz gegen die Eddigehäuser durchaus sehr spannend verlief und nur unglücklich mit 27:29 verloren ging. Gegen den SC Weende, wo mit Heiko und Uwe zwei alte Bekannte mitspielten, konnten wir jedoch überzeugen und gewannen beide Sätze, den zweiten sogar recht deutlich.

Nach drei Stunden Spiel war nun eine dreiviertel Stunde Pause angesetzt. Endlich hatten Markus, Sebastian und Sabine alle Hände voll zu tun hinter dem Tresen, denn davor hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet.

Pünktlich um 14 Uhr begann die zweite Hälfte des Turniers und für uns das letzte Spiel gegen den PSV Braunschweig. Im ersten Satz hielten wir anfangs noch recht wacker mit, im zweiten Satz machte sich aber doch schon eine gewisse Kraftlosigkeit bemerkbar. Letztendlich hatten wir Hansis neuer Truppe nicht viel entgegenzusetzen und verloren klar beide Sätze.

Pünktlich um 17 Uhr konnten wir mit der Siegerehrung beginnen. Wie immer sollte es neben den üblichen Süßigkeiten bei uns keinen Sekt, sondern, wie es der Name unseres Teams erfordert, einen Sechserträger Bockbier geben.
Den sechsten Platz belegte der SC Weende mit nur zwei gewonnenen Sätzen. Danach folgten der SV Eddigehausen und unsere eigene Mannschaft mit drei gewonnen Sätzen. Beim Auszählen der erspielten Punkte hatten wir (auch nach mehrmaligem Nachrechnen) einen Zähler mehr auf der Habenseite und belegten so also den vierten Platz. Platz drei belegten mit sechs gewonnen Sätzen die Zongel-Gruwis. Die Ermittlung des Turniergewinners war noch einmal spannend. Sowohl die Schedener als auch die Braunschweiger hatten acht gewonnene Sätze zu verzeichnen und auch hier war die bessere Mannschaft tatsächlich nur um einen einzigen Punkt besser. Turniersieger wurde demnach der PSV Braunschweig.

Zusammen mit einigen anderen „vernichteten“ wir noch die Reste des Buffets zu einem leckeren Bockbier und teilten die Reste unter uns auf, bevor wir uns an die Aufräumarbeiten machten.

Im Gegensatz zu unserem letzten Turnier, das sich doch recht lange nach hinten gezogen hatte, war die diesjährige Ausgabe zeitlich hervorragend abgestimmt und von der Planung her eine glatte Punktlandung. Dies lag sicherlich auch daran, dass weniger Mannschaft teilgenommen hatten als 2005, aber im Wesentlichen ist dies einer viel besseren Organisation zu verdanken. Von mehreren Seiten wurde das Turnier sehr gelobt und der Wunsch geäußert, mit einer Neuauflage nicht wieder so lange zu warten. Das sollte sich machen lassen!
Danken möchte ich allen voran Markus, der nicht nur das Turnier angeregt, sondern auch wichtige Teile der Organisation übernommen hatte: Halle reservieren und Schlüssel abholen, Einkaufen und schließlich den Verkauf der Köstlichkeiten. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass er beim nächsten Mal auch wieder aktiv mit dabei sein kann!
Allen anderen möchte ich natürlich für die beigesteuerten Kuchen und Salate danken und dafür, dass Ihr einfach da wart und mitgespielt habt!

Rein spielerisch haben sich auf diesem Turnier wieder einmal ein paar Schwächen gezeigt, die wir in den nächsten Trainingzeiten angehen wollen. Denn das nächste Turnier kommt bestimmt!

Hartmut Mäcker