35. Volleyball-Mixed-Freiluftturnier des BfnL Göttingen in Bördel, 15.-16.06. 2013

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Ein Jahr Vorfreude vergeht wie im Flug! Schon am Ende des letztjährigen Turniers war klar: Das machen wir nächstes Jahr wieder! Da wir bestimmt wieder keine komplette Mannschaft zusammenbekommen würden (ja, warum denn eigentlich nicht!?), würden wir uns wieder mit den Einbeckern zusammentun. Und so war es dann auch… Allerdings sollten es dieses Jahr dann "nur" zwei Mannschaften werden.
Dieses Mal fiel zwar Jessi wegen "anderer Umstände" aus, ich konnte jedoch mit Markus einen Special Guest verpflichten, so dass die Skizunft wieder zu Dritt vertreten wäre. Otti würde zwar auch da sein, aber traditionell für die Celebration Allstars spielen.
Da uns Clemens bereits im vergangenen Jahr lebhaft geschildert hatte, wie toll es wäre, bereits am Freitag anzureisen und sich auf das Turnier mit anderen Frühanreisenden einzustimmen, packten Markus und ich also unsere Klamotten und Söhne und reisten ebenfalls bereits am Freitag an. Zelte aufstellen, hinsetzen, Bierchen trinken – auch wenn's etwas kühl war: Clemens' Grill würde es schon richten. Von den Einbeckern war Juli ebenfalls bereits da, alle anderen würden erst am Samstag kommen. Später versammelten wir uns alle noch rund um's Lagerfeuer, von den Trinkspielchen der Volley Vikings hielten wir uns jedoch vorsichtshalber fern. Die Volley Vikings hatten diese Mal sogar eine mobile Musikanlage im Anhänger dabei, so dass für Beschallung gesorgt war...

Der nächste Tag versprach zwar recht kühl, aber wenigstens heiter zu werden. Man frühstückte, wartete auf die anderen Turnierteilnehmer und vertrieb sich die Zeit mit Boule. Von unseren Kindern war die ganzen Tage eigentlich nichts zu sehen – Urlaub für alle!
Bis zur Begrüßung um 13 Uhr waren alle Einbecker eingetroffen und auch mehr oder weniger einsatzbereit. Nur Frank hatte wohl eine schwere und vor allem kurze Nacht hinter sich. Wir teilten die Mannschaften auf: Es sollte eine schwächere Mannschaft nur aus Einbeckern geben, Einbeck I, und eine Spielgemeinschaft Einbeck-Skizunft, der allerdings eine Frau fehlte, die wir uns dann bei Bedarf von den nicht spielenden Mannschaften ausleihen würden (dafür war ein Mann über).
Die Mannschaftsführer versammelten sich bei der Turnierleitung und es wurden erst einmal die anwesenden Mannschaften gezählt. Bei neun kompletten Mannschaften – wobei nicht nur wir eine Spielgemeinschaft bildeten – bot sich auf den drei Feldern als Spielmodus Jeder-gegen-jeden an. Es sollten zwei Sätze bis 15 Punkte mit zwei Punkten Unterschied gespielt werden.

Ja, die Felder... Im vergangenen Jahr hatte man ja versprochen, einen zweiten Beachplatz herzurichten. Alternativ sollte es Freibier geben. Gut, Durst leiden mussten wir an diesem Abend nicht...

Unser erstes Spiel gegen die Beach Boys, eine Jugendmannschaft, gewannen wir erwartungsgemäß in beiden Sätzen, taten uns aber im zweiten Satz erstaunlich schwer. Da standen wir uns ein wenig selbst im Weg – das kennt man ja...
Das zweite Spiel gegen die Celebration Allstars verloren wir leider, den zweiten Satz auch nur recht knapp, aber das dritte Spiel gegen die Volley Vikings – endlich auf Sand! – gewannen wir erfreulicherweise wieder in einem spannenden Match.
Das letzte Spiel gegen Gieboldehausen konnten wir mehr oder weniger abschreiben: An Gewinnen war nicht zu denken, aber unter Wert haben wir uns auch nicht verkauft.
Zwei gewonnene und zwei verlorene Spiele, gar nicht schlecht, aber vielleicht noch ausbaufähig.

Für Verwirrung sorgte mit Sicherheit wieder unser "Schlachtruf" "Einbeck", klatschen, "Skizunft". Daraus machte Clemens dann irgendwann "Einzunft", klatschen, "Skibeck" – und das hörte sich dann fast wie "Alfons Schuhbeck" an. Ich habe schon mal T-Shirts für's nächste Jahr entworfen:

SG Alfons Schubeck

Für Einbeck I verlief es nicht ganz so gut: Leider konnten sie keinen einzigen Satz für sich entscheiden.

Abends gab es dann neben dem versprochenen Fass Freibier Gegrilltes und jede Menge Salate. Wir saßen gerade alle gemütlich zusammen und frönten den freien Getränken, als Melle fragte, wer noch Lust auf Sauna hätte. Super Idee! Die holzbefeuerte Sauna wurde auf 90 °C hoch geheizt und ein paar von uns genossen die Wärme – es wurde abends doch ganz schön kühl. Danach duschten wir kurz und kühlten uns dann im Schwimmbad ab. Herrlich! Schade nur, dass der Gieboldehäuser Sergej nicht verstanden hatte, dass er einen Flachköpper machen solle (das Schild "Einspringen verboten" hatten wir übersehen). Stattdessen sah man nur noch die Beine, als er im Wasser verschwand. Als er dann wieder auftauchte, troff es rot von seinem Kinn. Gut, dass Clemens seine Steri Strips dabei hatte! Jetzt wissen wir auch, warum das Einspringen – insbesondere ab einem bestimmten Alkoholspiegel – vermieden werden sollte!

Am nächsten Morgen gab es ein hervorragendes Frühstücksbuffet, das wir zudem etwas länger als sonst ausdehnen konnten, da bereits ein Spiel noch am vorigen Abend ausgetragen worden war. Ein Blick auf den Spielplan des Tages ließ unsere Augen leuchten: Wir würden nur noch auf Sand spielen! Leider fiel jedoch Markus aus, da er sich am Abend noch das Knie auf Sand verdreht hatte und dieses nun doch angeschwollen war.
Das erste Spiel gegen Einbeck I gewannen wir ohne sichtbare Mühe. Trotzdem tat es uns leid, dass da für die anderen nicht mehr drin gewesen war. Die drei anderen Spiele spielten wir unentschieden, wobei wir jedes Mal den ersten Satz gewannen, gegen Tuspo Weende durchaus überraschend. Sowohl gegen die Spielgemeinschaft TSG Münden-BfnL als auch gegen Diemarden wäre ein Sieg drin gewesen. So haben wir einen Treppchenplatz verspielt.

Am Ende belegten wir den "undankbaren" vierten Platz, Einbeck I erreichte leider mit nur einem gewonnenen Satz nur Platz 9. Gewinner des Turniers und damit des Wanderpokals wurde wie im Vorjahr der TVG Gieboldehausen.
Nach der Übergabe der Pokale gab es noch das traditionelle Kuchenbuffet, dem reichlich zugesprochen wurde.
So langsam tauchten auch unsere Jungs wieder auf, so dass wir uns irgendwann im Laufe des Nachmittags von den Einbeckern verabschiedeten – bis zum nächsten Jahr!

War das wieder ein Turnier! Viel Spaß hat’s gemacht, auch wenn das Wetter nicht ganz so warm war. Es war wieder einmal ein sehr entspanntes Turnier, trotzdem wir eigentlich nur am Spielen oder Pfeifen waren. Zwei Tage Zeit entzerren das doch enorm.
Am Ende versprach Marcus Hauss noch, dass es im nächsten Jahr gaaanz bestimmt einen zweiten Beachplatz geben würde – ansonsten gäbe es halt wieder Freibier. Wetten werden entgegengenommen!

Hartmut Mäcker