24. Neujahrsturnier der Homberger Turnerschaft 1862 e.V. in Homberg (Efze), 05.01.2014

zurück...
zu den Bildern...

Zum ersten Turnier der Saison 2014 hatten sich insgesamt zehn Mitspieler gemeldet, davon leider nur zwei Frauen. Bis Ende Dezember fielen jedoch durch Krankheit u.a. die Hälfte der Spieler aus (inklusive meiner Selbst), so dass die Teilnahme auf der Kippe stand. Dabei hatten wir anfangs nur auf der Nachrückerliste gestanden und waren quasi erst in letzter Minute auf einen Teilnehmerplatz aufgerückt. Das Turnier abzusagen, kam demnach nicht infrage. So fuhren dann also die übrigen Spieler am 05.01. nach Homberg, eine zweite Frau würde man sich sicherlich ausleihen können.

Markus beschreibt den Turnierverlauf (nicht ganz ernst gemeint) wie folgt: "Wir haben uns gleich in mehreren Kategorien von den anderen Teams deutlich abgesetzt:

  1. Wir waren die erste Gäste-Mannschaft in der Halle.
  2. Martin hat für uns 7 von 7 Platzwahlen gewonnen.
  3. Wir waren die einzige Mannschaft, die Gästespielerinnen einsetzte.
  4. Außerdem wir haben alle Spiele verloren.

Insgesamt haperte es spielerisch gesehen lediglich bei Annahme, Stellen und Angriff. Die Aufgaben waren meist sicher und wir waren stets pünktlich zum Spielbeginn und als Schiedsgericht auf dem Platz. Die Pflichtbiere haben wir gewissenhaft zu uns genommen und nie das Schiedsgericht angepöbelt.

An dieser Stelle nochmals Dank an Marie, Darek und Christian für den Transfer."

Lutz relativierte das wie folgt: "Wir hatten streckenweise gute Aktionen und kaum Angaben verschlagen. Dass wir schlechter aussahen, lag daran, dass die anderen Mannschaften mal wieder eingespielte Parts (z.B. Steller und zwei Angreifer) auf einem galaktischen Level boten.

Ich hatte mich in der Halle umgehört und festgestellt, dass viele Teams mindestens 2-3 Landesligaspieler hatten! Was sollen wir als also einzige wahre Hobbytruppe dagegen ausrichten?

Ich hatte, was uns betrifft, ein gutes Gefühl und viel Spaß. Wir haben vielleicht auch was gelernt dabei."

Ergänzend sei hier erwähnt, dass "alle Knochen, Bänder und Sehnen heile" geblieben sind (Zitat Marie) – das ist nicht ganz selbstverständlich…

Als Höhepunkt wurde ganz allgemein die Siegerehrung empfunden, auf der es für jeden Spieler u.a. ein Duschgel gab (wenn das kein Wink mit dem Zaunpfahl war!).

Martin zieht folgendes Fazit: "Zur Vorbreitung auf unser Turnier (am 15.03.2014, Anmerkung der Redaktion) sollten wir alles auf den Prüfstand stellen, Trainer, Trainingsbedingungen, Management, Spielregeln (nur jeder 3. Angriff darf geblockt werden, ab 6 Punkten Vorsprung muss ein Spieler der führenden Mannschaft aussetzen und ein Bier trinken, ...), Turnierrahmen (wir laden nur Schwimmvereine und spielen ohne Wasser aber mit Netz), ...

Hartmut Mäcker (Hrsg.)