4. Doppelb(l)ock-Turnier, 15.03.2014

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Da Ende letzten Jahres keine Hallenkapazitäten für ein Turnier zur Verfügung standen, mussten wir ins neue Jahr ausweichen und buchten die THG-Halle wie die ersten beiden Male zuvor für den Jahresbeginn. Treffsicher legten wir den Termin auf den letzten Spieltag der Hobbyliga. Beim letzten Mal hatten wir ebenfalls einen Hobbyliga-Termin erwischt und dadurch nur sechs Anmeldungen gehabt. Es stand also zu befürchten, dass wir auch dieses Mal nicht viel mehr Teilnehmer zusammen bekommen würden. Die Meldungen ließen auch recht lange auf sich warten. Durch eine breitere Streuung der Ausschreibung meldeten sich jedoch zuletzt 14 Mannschaften an, auch von weiter her, z.B. Homberg, Nieste und Eschwege. Besser wären für die Gruppenbildung 12 oder 15 Mannschaften gewesen, aber auch dieses Problem bekamen wir hin. Es wurden zwei Gruppen à sieben Mannschaften gebildet, so dass inklusive Endspiel jede Mannschaft sieben Spiele bestreiten würde. Um den zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen, begrenzten wir die Spielzeit auf zwei Mal 7 ½ Minuten. Nach Vorbild der Volleyball Celebration sollten die Spiele gemeinsam an- und abgepfiffen werden. Dies erforderte zum Einen sehr viel Disziplin der Teilnehmer, zum Anderen jemanden aus unseren Reihen, der das organisiert. Da Christian verletzungsbedingt nicht spielen konnte, erklärte er sich hierfür verantwortlich.

Die Begrüßung fand pünktlich statt und alle gemeldeten Mannschaften waren auch anwesend – damit war die erste Hürde genommen. Die Regeln für das Turnier wurden erläutert und besonders die Ansage, das Übertreten der Mittellinie rigoros zu pfeifen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren, hinterließ bei einigen Spielern mürrische Gesichter – dies waren dann erwartungsgemäß auch diejenigen, die gerne mal auf die Seite der gegnerischen Mannschaft gerieten.

Christian pfiff das erste Spiel pünktlich um 10:20 Uhr an. Für uns ging’s gleich gegen den Tuspo "Jahn" Reyershausen los. Den ersten Satz gewannen wir furios. Im zweiten Satz gerieten wir jedoch gleich zu Anfang ein paar Punkte in Rückstand und fanden nicht mehr zu unserem Spiel, so dass dieser Satz verloren ging.
Das zweite Spiel in wechselnder Besetzung (nur Brigitte und Marie mussten (mal wieder) durchspielen) gegen Martins Hogrefler war eine Pflichtübung, ebenso das Spiel gegen das Eddis-Roringers DreamTeam. Beide Spiele gewannen wir ohne große Mühe.
Das folgende Spiel gegen die 6er-Träger sorgte hingegen für Unmut. Die Mannschaft war zwar wohl auf dem Feld, aber trotzdem nicht wirklich anwesend. Frank wurde ungehalten und wollte die Herren auswechseln. Die waren aber gerade mal "austreten". So ging das Spiel dann auch komplett verloren.
Umso erstaunlicher war, dass wir gegen die Homberger Highlander einen Satz holen konnten, während wir das letzte Spiel gegen Otto Bock noch einmal abgeben mussten, obwohl wir den Eindruck hatten, das wir auch durchaus hätten gewinnen können.

So erreichten wir in der Vorrunde bei 6:6 Punkten leider aufgrund des direkten Vergleichs mit 6er-Träger nur den 5. Platz und traten im Endspiel um Platz 9 gegen die Blockwale an.
Den ersten Satz gaben wir ab, den zweiten Satz mit ausgewechselten Herren gewannen wir hingegen und erreichten so Dank besserer Punktzahl das Ziel Platz 9.

Pünktlich um 18:00 Uhr wurden die Sieger geehrt. Sieger des Turniers wurden überraschenderweise die Überraschungseier, einer wild durcheinander gewürfelten Studententruppe, gefolgt von den Homberger Highlandern.
Das gesamte Turnier war eine Punktlandung: Das Timing stimmte und das Buffet war am Ende (fast) leer. Bier und Cola hätten sogar etwas mehr sein können, so dass die 6er-Träger Mai-Bock als Siegesprämie dankend abgenommen wurden.

Spielerisch haben wir (zumindest weitestgehend) unser Bestes gegeben, und dies war sicherlich auch nicht zuletzt unserer "Fankurve" zu verdanken. Ein bisschen mehr geht immer, aber ich denke, dass wir trainingstechnisch auf einem guten Weg sind.
Besonders erwähnen möchte ich hier noch einmal, dass Martin mit einer eigenen Mannschaft des Hogrefe-Verlags antrat und leider das Ergebnis des letzten Turniers einstellte: Es fehlte eine Frau und die Mannschaft belegte mit nur einem gewonnenen Satz den letzten Platz. Ob Martin auch alle Platzwahlen gewann, ist nicht bekannt. Spaß hat es aber, glaube ich, trotzdem allen gemacht.

Danken möchte ich allen voran Christian, der das Turnier im zeitlichen Blick hatte, sowie Manu und Sebastian, die den ganzen Tag am Buffet alle Hände voll zu tun hatten. Den Gewinn werden wir gut anlegen! Markus hat sich wie beim letzten Mal schon hervorragend um den Einkauf gekümmert. Last but not least gebührt mein Dank aber natürlich allen Mitspielern, die nicht nur das Turnier durchgehalten, sondern auch bei Auf- und Abbau mitgeholfen haben. Ohne Euch alle wäre es nicht möglich, ein solches Turnier aufzuziehen! Auf’s nächste Mal!

Hartmut Mäcker