6. Volleyball-Pardy in Groß Schneen, 05./06.07.2014

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Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person haben wir uns nach etlichen Jahren der Abstinenz mal wieder zu einer Veranstaltung der Celebration Allstars angemeldet. Das war aber nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Für zwei Tage ausreichend Spieler zusammen zu bekommen – und das auch noch eine Woche nach Bördel –, ist ja auch nicht so einfach. Trotz recht hohem Verletzungsstand und (post-) schwangerer SpielerInnen bekamen wir aber eine Mannschaft zusammen. Otti freute es gewaltig und sagte zu, bei uns mitzuspielen. Am ersten Spieltag half uns mal wieder Kerstin aus, am zweiten Tag würde Marie mit Brigitte spielen. Das hieß also mal wieder, dass unsere Mädels durchspielen durften. Schlimmer noch (oder auch nicht, s.u.): Marie half zwischendurch bei den Witzenhäuser Kirchtörtchen aus. Dafür spielte nachmittags Anna von ebendieser Mannschaft bei uns mit, da Kerstin das Turnier früher verlassen musste.

Der Spielmodus war klar umrissen: Es sollten zwei Sätze à 11 Minuten gespielt werden, um den zeitlichen Rahmen bei 16 Mannschaften in zwei Gruppen nicht zu sprengen und rechtzeitig zur Party und zum WM-Spiel zu kommen.
Das hieß für alle also sieben Spiele in sechs Stunden. Das erste Spiel gegen die Überraschungseier (auf unserem Turnier im März die Turniersieger) wehrten wir uns standhaft, verloren jedoch – den ersten Satz sogar ganz knapp. Danach fing das Drama an: Gegen die Jäger und Meister gelang gar nichts, und so zog sich das auch mehr oder weniger bis zum Ende durch: Wir haben nicht einen Satz gewonnen – und das auch noch alles ohne ein Frustbier, da diese Veranstaltung vom Kinder- und Jugendbüro Friedland ausgerichtet wird. Wenigstens Marie durfte mit den Kirschtörtchen auch mal einen Satz gewinnen. Im vorletzten Spiel hat sich Frank leider noch einen Muskelfaserriss zugezogen und fiel damit für den Rest des Turniers aus.

Die Pardy besuchten dann, neben Otti als einem der Veranstalter, Markus, Mille und ich, mühten uns durch das Viertelfinalspiel Argentinien gegen Belgien und verabschiedeten uns dann recht früh. Ein paar Standhafte feierten jedoch bis in die frühen Morgenstunden.

Am nächsten Tag war klar, dass es für uns als Gruppenletzten um den 13. Platz gehen würde. Das erste Spiel gegen „Es glitzert!“ verloren wir sang- und klanglos. Am Ende fragten wir uns, was diese Mannschaft in unserer Gruppierung zu suchen hatte. Gegen Roringa, die uns am Vortag in unserer Gruppenbegegnung besiegt hatten, verloren wir den ersten Satz knapp, gewannen den zweiten dagegen deutlicher. Mille meinte dann nur: „So fühlt sich also gewinnen an!“
Das letzte Spiel ging gegen die Groß Schneer next Generation – nomen est omen. Dieses gewannen wir ohne größere Probleme und belegten somit den 15. und damit vorletzten Platz aufgrund eines geringfügig schlechteren Punkteverhältnisses im Vergleich zu Roringa. Damit war das zwischenzeitlich formulierte Ziel, nicht Letzter zu werden, erreicht.

Das Turnier hat mir persönlich nur bedingt Spaß gemacht. Neben den bekannten Unzulänglichkeiten unsererseits, insbesondere in der Annahme, war das Niveau auch einfach sehr hoch. In (gefühlt) vielen Mannschaften spielten Ligaspieler.
Nichtsdestotrotz war das Turnier wie immer hervorragend organisiert, angefangen bei Timing bis zur Versorgung mit Essen und Trinken. Es gab sogar eine Masseurin für geplagte Spielerrücken.
Unsere Aufgabe für’s Training ist uns mal wieder klar geworden: Trainieren, vor allem die Annahme. Gelingt die Annahme nicht, kann der Steller nur bedingt gut den Ball zustellen. Viele Angriffe kommen so nicht zustande. Am folgenden Trainingsabend haben wir bereits damit angefangen, damit wir auf dem nächsten Turnier wieder fitter sind.

Hartmut Mäcker