23. Volleyball-Mixed-Turnier des Tuspo "Jahn" Reyershausen, 31.05.2015

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Nachdem wir im letzten Halbjahr (auch mangels Masse) kein Turnier bestritten hatten, erschien uns das Turnier des Tuspo "Jahn" Reyershausen als ein willkommener Wiedereinstieg. Es fanden sich auch ausreichend Mitspieler, so dass ich dem Turnier recht gelassen entgegensehen konnte – bis eine Woche vor Turnierbeginn. Kurzfristig musste Otti wegen Umzug absagen und am Spieltag fiel dann noch Annika wegen Krankheit aus. So waren wir dann also noch zu Fünft und mussten uns immer jemanden ausleihen. Das war das eine Problem.
Das nächste Problem stellte die Tatsache dar, dass wir in unserer Mannschaft nun keinen "echten" Angreifer mehr hatten, so dass wir uns im Wesentlichen darauf konzentrierten, den "Ball über die Schnur" zu befördern, damit die anderen auch mal Fehler machen können. Den Gefallen tat man uns aber leider zu selten.

Der Spielmodus sah bei sechs Mannschaften ein Jeder gegen Jeden mit zwei Sätzen à 12,5 Minuten vor.
Das erste Spiel gegen den späteren Turniersieger Bovenden verloren wir zwar, hatten jedoch einige gute Aktionen. Ganz im Gegenteil zum zweiten Spiel gegen Harste. Unverständlicherweise fiel fast die gesamte Mannschaft eine Art "Schlafmodus" und erwachte erst, nachdem das Spiel abgepfiffen worden war.
Das rief nach einem Kaffee! Danach spielten wir auch wieder konzentrierter, auch wenn wir weder gegen Obernjesa, noch gegen Eddigehausen einen Satz gewinnen konnten.
Zwischenzeitlich war Clemens aus Berlin angereist, so dass wir das letzte Spiel gegen den Gastgeber noch in Mannschaftsstärke spielen konnten. Dies hatte dann immerhin zur Folge, dass wir den letzten Satz unentschieden spielten. Hurra!

Natürlich reichte das trotzdem nur zum sechsten Platz, zeigte aber, dass doch Potential nach oben vorhanden ist. Dieses gilt es nun mal wieder, verstärkt auszubauen und dabei insbesondere die Spieler einzubinden, die noch nicht so lange dabei sind und noch wenig Spielerfahrung haben.
Der Fairness halber soll übrigens nicht unerwähnt bleiben, dass es nicht an den ausgeliehenen Mitspielern lag, dass wir nicht besser abschnitten – an diese noch einen ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz! Jedoch ist es natürlich schon auch so, dass eine Mannschaft, die ihren Spielmodus und -rhythmus kennt, besser aufgestellt ist und agieren kann.

Hartmut Mäcker