37. Volleyball-Mixed-Turnier des FSV BfnL Göttingen, 27.-28.06.2015

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Die Einladung nach Bördel kam in diesem Jahr früh – der neuen Sportwartin "Orga-Onni" sei Dank! Auch wenn nicht klar war, ob wir auch dieses mal wieder zusammen mit den Einbeckern ein Team stellen würden, beschlossen wir, dass es an der Zeit war, der "SG Alfons Schuhbeck" ein Gesicht in Form eines angemessenen T-Shirts zu geben.

Der Entwurf aus 2013 wurde mit einer kleinen, dem Preis geschuldeten Änderung in die Tat umgesetzt. Ein paar Tage vor dem Turnier erfuhren wir dann, dass der Einbecker SV gar nicht antreten würde. Aber immerhin würde Juli als "Quoteneinbecker" aus Würzburg dazukommen.

Markus und ich reisten mit Sack und Pack bereits wieder am Freitag an. Wer war schon da? Na klar: Die Volley Vikings, die sich in diesem Jahr mit einem zusätzlichen Pavillon noch breiter machten als sonst. Fehlte nur noch Clemens, der direkt aus dem Urlaub kam und wieder seinen Son of "a Bitch" sowie dankenswerterweise auch einen "Mullesack" dabei hatte. Am Samstag bekamen wir Verstärkung von Otti und Juli, am Sonntag würden noch Manu und Frank dazu stoßen, womit wir zumindest am letzten Tag sogar eine komplette Mannschaft haben würden!

Von Freitag auf Samstag regnete es leise, aber stetig vor sich hin, was jedoch die Zelte und deren Insassen mehr oder weniger gut verkrafteten. Der Samstag begann mit kurzen Schauern, das Niederschlagsradar versprach aber Besserung.
Da in diesem Jahr nur fünf Mannschaften angetreten waren, wurde beschlossen, am Samstag eine Hinrunde zu spielen und am Sonntag das Rückspiel zu veranstalten. Das bedeutete vier Spiele pro Tag, jeweils zwei gleichzeitig auf den beiden Sandplätzen, bei dem die aussetzende Mannschaft dann beide Spiele zu pfeifen hatte. Gespielt wurde nach Beachvolleyballregeln (Fuß!) bis 21 Punkte.

Am ersten Tag liehen wir uns immer eine Frau aus, was problemlos funktionierte. Wir waren nicht die einzige unterbesetzte Mannschaft, aber die Volley Vikings waren dafür stark vertreten.
Das erste Spiel gegen die Beach Boys gewannen wir mühelos – ein prima Auftakt! Im ersten Satz gab es noch einen letzten Regenschauer, danach blieb es bis zum Schluss trocken. Das zweite Spiel gegen die Wilde Hilde aus Gieboldehausen war dagegen ein harter Brocken: 21:18 und 16:21 – das war knapp.
Im dritten Spiel gegen die Volley Vikings hatten wir wieder weniger Mühe. Nur das letzte Spiel gegen Sex on the Beach wurde noch einmal richtig spannend. Den ersten Satz mit viel Gemecker und unerfahrenem Schiedsgericht der Beach Boys gewannen wir 22:20, den zweiten Satz etwas deutlicher. Danach gab es erst einmal Klärungsbedarf.
Am Ende waren wir mit nur einem Spielpunkt hinter der Wilden Hilde auf den zweiten Platz. Da geht noch was!

Nach dem letzten Spiel wurden schon bald Sauna und Grill angeheizt – es versprach wieder, ein "heißer" Abend zu werden. So mancher ging erst um 6 Uhr zu Bett, um zwei Stunden später wieder aufzustehen. Die Sonne schien und trieb uns schon bald aus den Zelten. Das Frühstück war wieder super und richtete so manchen von der Nacht Gebeutelten wieder auf.

Die Rückrunde, nun in kompletter Mannschaftsstärke, gestaltete sich ähnlich wie die Spiele am Vortag, nur das Spiel gegen die Wilde Hilde ging vollkommen in die Binsen: Es hatte den Anschein, als würden wir gar nicht auf dem Platz stehen. Erst beim 0:10 wachten wir auf, konnten den ersten Satz jedoch nicht mehr retten und verloren 9:21. Der zweite Satz war noch schlimmer: Wir kamen nicht über ein 1:21 hinaus! Wir fanden quasi überhaupt nicht statt!
Danach rissen wir uns dann aber noch einmal richtig zusammen und gewannen die beiden letzten Spiele, das gegen Sex on the Beach wieder ähnlich spannend, wie am Vortag.

So reichte es also nur für einen zweiten Platz. Aber was sage ich! Nur!? Wann haben wir das letzte Mal in einem Turnier einen zweiten Platz erreicht? Muss so um 2002 gewesen sein…
OK, drei Mannschaften spielen nur einmal im Jahr, aber na und? Trotzdem haben wir (bis auf ein Spiel) prima gespielt!
Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf’s nächste Jahr, dann hoffentlich wieder mit mehr Teilnehmern.

Hartmut Mäcker